Gemeindeverwaltung Hasle

Dorf 15
6166 Hasle

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Geschichte

Die Pfarrei Hasle

Als ums Jahr 900 die Pfarrei Willisau entstand, reichte sie über Menznau nach Hasle. Es scheint, dass Hasle und Menznau schon früh zu eigenen Pfarreien erhoben wurden. An beiden Orten blieben die Gründer von Willisau, die Freiherren von Hasenburg, Grund- und Zehntherren. Weil Hasle noch als Filialkirche zu Menznau gehörte, ging die Entwicklung dieser Pfarrei langsam vor sich. Nachdem Menznau sich von Willisau anfangs des 13. Jahrhunderts von den Freiherren von Hasenburg loszulösen begann, hob der gleiche Prozess in Hasle mit einer Stiftung einer Kapelle an. Daraus kann gefolgert werden, dass in Hasle schon seit Ende des 11. und 12. Jahrhunderts eine eigene Pfarrei existiert hatte, bevor sie vorübergehend mit der Deutschritterkommende von Hitzkirch und mit der von dieser Kommende abhängigen Pfarrei Menznau verbunden wurde. Hasle war eine Tochterkirche von Menznau und hatte einen eigenen Priester.

Am 19. Februar 1452 verkaufte der Komtur von Hitzkirch, Hans von Freiberg, an die Kirchgenossen von Hasle alle Nutzen, Gülten, Herrlichkeiten, Twing und Bann, Fall und Gelass, welche die Kommende an der Pfarrei besassen, samt dem Bannschutz, welche die Pfarrei Menznau an der Filiale hatte, um 406 rheinische Goldgulden. Die Kirchgenossen erhielten das Recht, ihren Pfarrer selbst zu wählen, mussten ihn aber dem Komtur zur Bestätigung präsentieren. Dieses Recht blieb jedoch nur wenige Jahre bestehen. Schon 1465 erfolgte dessen Abschaffung, die Gründung der Pfarrei Hasle und Ablasserteilung für die Kirche durch Bischof Burkhard von Konstanz. Die bischöfliche Urkunde wurde am 19. September 1465 ausgestellt und wird seither im Pfarrarchiv Hasle aufbewahrt.
Hasle hatte um 1200 eine Stiftung mit einer Kapelle. Die erste Kirche wurde um 1326 zu Ehren des Hl. Stephan geweiht. Die Grundmauer der heutigen Pfarrkirche, des Chors und die unteren Turmgeschosse reichen wohl bis ins frühe 16. Jahrhundert zurück. 1504 wurde die Kirche nach einer Feuersbrunst neu erbaut und mit den drei Altären zu Ehren der Hl. Kirchenpatrone Stephan und Laurenz sowie des Hl. Sebastians und der Hl. Gottesmutter Maria ausgestattet. In der Zeit um 1778 wurde die Kirche teilweise um- und neugestaltet. Aus dieser Zeit stammen die Kanzel, die Altäre sowie Grundriss und Aufbau.

1904 wurde die Kirche um sieben Meter verlängert, der Turm auf die heutige Höhe gebaut und eine neue Sakristei angefügt. In den Jahren 1977/78 wurde die Pfarrkirche umfassend renoviert und eine neue Orgel eingebaut.

Neben der Pfarrkirche mit dem grünen Kirchturm befindet sich das Beinhaus. Es fällt auf durch seine zierliche, schlichte Form und ist als typisches Merkmal nicht zu übersehen. Unser Beinhaus präsentiert sich von aussen als schlichter, altertümlicher Bau. Das «Beihüsli» stammt aus dem Jahr 1584, und im Dachreiter hängt ein Glöcklein mit der Jahrzahl 1491 datiert. An der Wand beim Durchgang hängt ein Stück des Sakramentenhäuschens aus der Pfarrkirche, die im Jahr 1503 niedergebrannt ist. Der Hauptschmuck im Innenraum ist der altertümliche Totentanz an den Wänden. Das Beinhaus, in den Siebzigerjahren renoviert, wird benutzt zur Aufbahrung der Toten.

 

Pfarrhaus

Neben der Kirche an der Bibern befindet sich das Pfarrhaus aus dem Jahr 1957. Angebaut an den Wohntrakt ist ein Säli, welches Vereinen als Lokal für Versammlungen und Sitzungen dient. Die Pfarrei umfasst das Gebiet der Gemeinde Hasle, von der Gemeinde Schüpfheim die Höfe Buechli und Tällen sowie von der Gemeinde Entlebuch die Enklave Dieplischwand.

 


25.02.2017
Platzkonzert
Schür Heiligkreuz
Stägä-Fäger Heiligchrüz
25.02.2017
Narrenbeizli
Remise Öschtor
Hasler Narren
26.02.2017
Messfeier
Kirche Hasle
Pfarrei Hasle
26.02.2017
Ländler-Fasnacht
Saal Hotel Kurhaus Heiligkreuz
Hotel Kurhaus Heiligkreuz
27.02.2017
Kinderfasnacht/Dörflifasnacht
Schulhausareal Hasle
Biberegagser Hasle